top of page
Questions fréquentes.
Honig
Bestellungen
Verkauf
Weitere Fragen
Das Goldsiegel « Qualitätshonig aus kontrollierter Produktion », anerkannt von apisuisse, garantiert einwandfreie Produkte mit strengeren Anforderungen als die Lebensmittelverordnung (LGV).Der Imker wird kontrolliert und muss 32 Kriterien erfüllen, zum Beispiel:Der Wassergehalt darf 18,5 % nicht überschreiten.Der Honig wird nicht künstlich getrocknet.Die Filtration darf die Pollen nicht zurückhalten.Der Honig wird nie über 40 °C erwärmt.Der HMF-Gehalt (Hydroxymethylfurfural) liegt unter 15 mg/kg.Antibiotika sind streng verboten. Es dürfen nur die vom Zentrum für Bienenforschung (Agroscope Liebefeld-Posieux ALP) empfohlenen Behandlungsmittel verwendet werden.Der Imker bildet sich laufend weiter.Chemische Analysen seiner Produkte werden stichprobenweise durch die Verantwortlichen des Qualitätslabels durchgeführt.Ein gelabelter Honig ist einem unkontrollierten Honig vorzuziehen, auch wenn der Preis etwas höher liegt.Weitere Informationen: www.swisshoney.ch
Ja, mein Honig ist bio-zertifiziert. Er entspricht den strengen Vorgaben der Bundesverordnungen und des Labels Bio Suisse Knospe.Das garantiert Ihnen:Geeigneter Standort: Die Bienenstände liegen fern von Verschmutzungsquellen, in Gebieten, in denen die Bienen im Umkreis von 3 km vor allem Wildblumen und biologische Kulturen befliegen.Naturnahe Beuten: Sie bestehen aus natürlichen Materialien, mit Wabenwachs ohne Pestizidrückstände.Respektvolle Fütterung: Die Bienen überwintern mit den eigenen Honigreserven. Nur bei Bedarf ergänze ich mit Bio-Sirup oder eigenem Honig.Natürliche Pflege: Zum Schutz der Bienengesundheit verwende ich ausschliesslich natürliche organische Säuren, ausserhalb der Erntezeiten.Schonende Ernte: Ich ernte den Honig nur aus den Honigraum-Zargen. Das Brutnest bleibt der Kolonie erhalten.Kontrollierte Qualität: Mein Honig enthält höchstens 18 % Wasser, damit alle Eigenschaften erhalten bleiben.Jeder Schritt wird dokumentiert und jährlich von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle kontrolliert.
Soweit nicht anders angegeben, sind meine Honige « Allblütenhonige ». Sie bestehen aus einer sehr breiten Palette von Blüten, die sich nicht genau bestimmen lässt. Oft lässt sich jedoch eine Dominante erkennen.Frühlingsehren sind eher hell, vor allem mit Nektar von Obstbäumen, Löwenzahn, Raps, Robinie usw. Diese Honige sind mild.Sommerernten sind dunkler und bestehen aus Nektar vieler Feld- und Unterholzblüten. Der Honig enthält ausserdem einen mehr oder weniger hohen Anteil Honigtau von Bäumen, darunter den gesuchten Tannenhonig. Diese Honige schmecken kräftiger.In der Schweiz ist ein reiner Sortenhonig (z. B. Löwenzahn, Linde, Brombeere) sehr schwer zu erhalten, weil die Flächen der gewünschten Pflanze nicht gross genug sind.
Nektar ist eine süsse Flüssigkeit, die von Blüten ausgeschieden wird. Die Pflanzen locken damit bestäubende Insekten an. Er enthält in wechselnden Anteilen Saccharose, Fructose und Glucose. Die Haupterntezeit liegt im Frühling, etwa bei Allblütenhonig, Rapshonig oder Löwenzahnhonig.Honigtau entsteht aus den Ausscheidungen von saugenden Insekten, die sich von Baumsäften ernähren. Darin findet sich unter anderem Saccharose. Tannenhonig ist typischerweise ein Honigtauhonig. Im Sommer wird oft ein Honig aus Nektar und Honigtau geerntet: der Waldhonig.Ob eine Ernte aus Nektar oder Honigtau besteht, lässt sich im Labor über die elektrische Leitfähigkeit bestimmen.
Honig kristallisiert von Natur aus, mehr oder weniger grob, je nach den von den Bienen gesammelten Nektaren.Das Verhältnis von Fructose zu Glucose bestimmt die Kristallisationsgeschwindigkeit (von einer Woche bis zu mehreren Monaten).Während dieses Vorgangs können Marmorierungen entstehen; sie sind kein Zeichen für eine Qualitätseinbusse.Wenn Sie flüssigen Honig bevorzugen, können Sie ihn im Wasserbad auf höchstens 40 °C erwärmen. Darüber würden die wertvollen Enzyme zerstört, denen er seine Eigenschaften verdankt.
Nach einer ersten Kristallisation im Kanister wird der Honig vor dem Abfüllen schonend angewärmt. Das geschieht in einem Wärmeschrank, dessen Temperatur kontrolliert 40 °C nicht überschreitet. Der Honig bleibt dort höchstens 24 Stunden.Dieses Anwärmen ist weder ein Umschmelzen noch eine Pasteurisierung. Es macht die Masse geschmeidig und erlaubt ein letztes manuelles Rühren vor dem Abfüllen.So erhalten Sie sämige Honige ohne Marmorierung. Ohne diesen Schritt wäre der Honig oft zu fest und von grober Textur.Eine Qualitätseinbusse ist nicht zu befürchten. Bei dieser Temperatur müsste der Honig ein bis zwei Monate bleiben, bevor der HMF-Gehalt den Grenzwert überschreitet (White et al., 2000).
Ob ein Honig gut ist, entscheidet am Ende die Verkostung und der persönliche Geschmack. Ein objektives, international anerkanntes Kriterium ist jedoch der HMF-Gehalt (Hydroxymethylfurfural).HMF entsteht beim Abbau von Fructose und Glucose im Honig. Ist der Honig alt oder unsachgemäss behandelt, steigt der HMF-Gehalt rasch.Frisch geernteter Honig enthält nur Spuren. Unter Einfluss von Temperatur, Licht und Zeit kann der Wert die Grenzwerte überschreiten.In Europa liegt der Höchstwert bei 40 mg/kg. Das Goldsiegel verbietet den Verkauf über 15 mg/kg. Das bestätigt, dass die Schleuderung bei Raumtemperatur erfolgte und der Honig nach der Ernte nie über 40 °C erwärmt wurde. Dieses massvolle Erwärmen macht den Honig sämiger und verhindert Marmorierungen.Damit der HMF-Gehalt nicht übermässig steigt, den Honig trocken, kühl (ca. 14 °C) und lichtgeschützt lagern. So hält er mindestens 2 bis 3 Jahre, ohne Qualitätseinbusse.
Aus Gründen der Transparenz und als Qualitätsgarantie veröffentliche ich die Analyseergebnisse jedes auf der Website verkauften Honigs.Alle zwei bis drei Jahre durchläuft der Honig eine vollständige Untersuchung in einem zertifizierten Labor in Belgien (Cari). So lassen sich die beflogenen Blüten genau bestimmen. Wird der Honig nicht bei Cari untersucht, erfolgt die Kontrolle im Centre Orif. Die Tests sind einfacher, genügen aber, um die Qualität zu sichern.So sind die gemessenen Parameter zu lesen:Wassergehalt (%): Wichtiger Hinweis, ob der Honig zu früh geerntet wurde. Dann haben die Bienen die Zuckerumwandlung nicht abgeschlossen und den Honig nicht genug getrocknet; er ist zu feucht. Das Hauptproblem ist Gärungsgefahr. Bei 18–19 % ist das Risiko hoch, bei 17–18 % gering, unter 17 % praktisch ausgeschlossen.HMF (mg/kg): Zeigt, ob der Honig schlecht gelagert, zu stark erwärmt oder zu lange aufbewahrt wurde. Frischer Honig enthält nur geringe Mengen. Das Qualitätslabel verbietet das Inverkehrbringen über 15 mg/kg.Saccharasezahl oder Amylase / Diastase (AmZ): Enzyme im Honig. Sie geben Auskunft über die Behandlung und die Frische. Die Saccharasezahl sollte über 10 liegen, die Amylase-/Diastasezahl über 8.Zucker (% der Frischmasse) / Fructose, Glucose, Saccharose und Maltose: Die Zuckeranalyse bestätigt, dass der Honig nicht mit Haushaltszucker (Saccharose) gestreckt wurde. Ein Honig darf davon keine oder nur minimale Spuren enthalten. Nektar und Honigtau enthalten viel Saccharose; die Bienen brauchen Zeit, sie in Fructose und Glucose umzuwandeln.Das Fructose-Glucose-Verhältnis zeigt die Kristallisationsgeschwindigkeit. Ein F/G-Wert unter 1,05 führt oft innert eines Monats zur Kristallisation. Zwischen 1,06 und 1,45 tritt sie innert 2 bis 12 Monaten ein. Über 1,45 bleibt der Honig mindestens ein Jahr flüssig.Leitfähigkeit (mS/cm): Unterscheidet Nektar- und Honigtauhonig. Nektarhonige oder Mischungen aus Nektar und Honigtau liegen unter 0,8 mS/cm, Honigtauhonige darüber.Pollenanalyse: Diese Analyse ist die einzige, die den botanischen Ursprung des Honigs bestimmt. Sie bestätigt, dass der Honig aus unserer Region stammt, und gibt aufschlussreiche Hinweise auf die von den Bienen beflogenen Blüten.
Pollenanalysen zeigen, welche Blüten die Bienen beflogen haben. Manche Pollen sind mit einem Prozentanteil angegeben (z. B. Obstgehölze 20 %). Das bedeutet nicht, dass der Honig zu 20 % aus Obstblütenhonig besteht, sondern nur, dass 20 % der Pollen in der Probe von Obstbäumen stammten.Manche Pflanzen erzeugen viel Pollen, andere sehr wenig. So kann Löwenzahn übervertreten sein, während die Robinie (Scheinakazie) kaum nachweisbar ist. Trotzdem kann dieser Honig am Ende mehr Robinienhonig als Löwenzahnhonig enthalten.Honigtauhonige bilden keinen Pollen. In diesem Fall lassen sie sich nur über die Leitfähigkeit und, in geringerem Mass, über die Zucker bestimmen.Bei manchen Pflanzen lässt sich die Art durch die Pollenanalyse nicht bestimmen. Dann wird nur die Familie angegeben. Über die wichtigsten Trachtpflanzen kann man die beflogene Art oft ableiten.Kreuzblütler — z. B. Raps, SenfGeissblattgewächse — z. B. Skabiose, Knautie, GeissblattHeidekrautgewächse — z. B. HeideObstgehölze — z. B. Apfel, Kirsche, PflaumeLippenblütler — z. B. Salbei, Thymian, Lavendel, QuendelÖlbaumgewächse — z. B. Esche, Liguster, FliederKieferngewächse — z. B. Tannen und KiefernSüssgräser — z. B. KnäuelgrasHahnenfussgewächse — z. B. Anemone, Nieswurz, WaldrebeEs kann überraschen, dass Frühlingspflanzen in Sommerhonigen auftauchen. In der Praxis bleibt ein Teil des Frühlingshonigs den Bienen, und kann so in die Sommerernte gelangen.
bottom of page
