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Was ist der Unterschied zwischen Blütenhonig (Nektarhonig) und Honigtauhonig?

Der Nektar ist eine süsse Flüssigkeit, die von Blüten abgesondert wird. Die Pflanzen produzieren ihn, um bestäubende Insekten anzulocken und so ihre Bestäubung zu sichern. Diese Flüssigkeit enthält meist Saccharose, Fruktose und Glukose in unterschiedlichen Anteilen. Die Haupttrachtzeit fällt in den Frühling, wie zum Beispiel beim Blütenhonig («Toutes fleurs»), Rapshonig, Löwenzahnhonig usw.

Honigtau wird durch die Ausscheidungen von pflanzensaugenden Insekten (wie Rindenläusen) produziert, die sich vom Siebsaft der Bäume ernähren. Im Honigtau findet sich unter anderem Saccharose. Tannenhonig ist ein typischer Honigtauhonig. Im Sommer kommt es sehr häufig vor, dass ein Honig geerntet wird, der sowohl aus Nektar als auch aus Honigtau besteht, welcher dann als «Waldhonig» bezeichnet wird.

Ob die Ernte aus Nektar oder Honigtau besteht, lässt sich im Labor durch die Messung der elektrischen Leitfähigkeit bestimmen.

abeille sur fleur de ronce
abeille sur du sapin

Links sammelt eine Biene auf einer Brombeerblüte den abgesonderten Nektar, rechts sammelt eine Biene auf einer Fichte die klebrigen Tropfen, die von pflanzensaugenden Insekten ausgeschieden werden. (Foto © Didier Bettens - apiculteur.ch)

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