Qualitätsanalysen
Vor Beginn des Verkaufs analysiere ich meine Honige, um sicherzustellen, dass sie den strengen Richtlinien für Bio-Honig entsprechen.
Der erste Schritt umfasst eine Leitfähigkeitsanalyse mit dem HANNA Instruments DiST 3. Dieses Verfahren dient dazu, festzustellen, ob der Honig mehr Nektar oder mehr Honigtau enthält. So lässt sich die richtige Bezeichnung für den Honig festlegen: Blüten- oder Waldhonig. Honigtau enthält nämlich Mineralstoffe, die den elektrischen Stromfluss fördern (< 0,8 mS/cm = Blütenhonig, > 0,8 mS/cm = Waldhonig).
Der zweite Schritt besteht darin, den Wassergehalt des Honigs zu messen (ATAGO PAL-22S). Das Label Bio Suisse verlangt, dass nur Honig mit einem Wassergehalt von unter 18 % auf den Markt gebracht wird. Je höher der Prozentsatz ist, desto höher ist das Risiko, dass der Honig gärt. Unter 18 % ist das Risiko nahezu null, was eine lange Haltbarkeit des Produkts garantiert.
Nachdem diese Tests in der Imkerei durchgeführt wurden, wird der Honig an ein Labor geschickt, um die gewonnenen Informationen zu überprüfen und weitere Daten zu erhalten. Diese ermöglichen es unter anderem abzuschätzen, wann der Honig kristallisiert oder ob die natürlichen Enzyme in ausreichender Menge vorhanden sind.
Auszahlend werden meine Honige in der Regel etwas später als Konkurrenzprodukte verkauft. Diese Zeit ist notwendig, um Ihnen die höchsten Qualitätsstandards zu bieten.

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